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Rechtsanwalt für Arbeitsgericht Pforzheim

Wir vertreten Sie vor dem Arbeitsgericht Pforzheim

Sie sind bei uns richtig, wenn Sie vor das Arbeitsgericht Pforzheim wollen oder müssen, aber noch keinen Rechtsanwalt haben.

Dies gilt auch dann, wenn Sie sich eigentlich keinen Anwalt leisten wollen oder sich entschieden haben, alleine oder mit Hilfe der Rechtsantragsstelle zu klagen. In diesen Fällen arbeiten wir für Sie gerne mit staatlicher Hilfe und auf Staatskosten. Auch Rechtsanwaltskollegen vertreten wir vor dem Arbeitsgericht Pforzheim gerne.

Die Rechtsanwaltskanzlei Quittnat hat sich seit 10 Jahren auf das Arbeitsrecht spezialisiert.

Vor dem Arbeitsgericht in Pforzheim tritt Herr Rechtsanwalt Quittnat fast täglich auf. Wir würden uns freuen, wenn wir auch Sie vertreten dürften.

Ihr Rechtsanwalt Christoph Quittnat mit Team


Bedeutung und Stellung des Arbeitsgerichts Pforzheim

Das Arbeitsgericht Pforzheim ist eines der erstinstanzlichen Gerichte in der Arbeitsgerichtsbarkeit, dass bedeutet, dass jeder Rechtsstreit in Arbeitsrechtssachen bei den Arbeitsgerichten beginnt. Ein Rechtsstreit muss daher zunächst vor dem Arbeitsgericht Pforzheim verhandelt worden sein, bevor der Rechtsstreit vor der Landesarbeitsgericht Baden-Württenberg kommen kann. Die Gerichte für Arbeitssachen sind in der Bundesrepublik Deutschland besondere Zivilgerichte.

Einzeln aufgezählte Gegenstände werden den Arbeitsgerichten zur Entscheidung zugewiesen. Dabei sind den Gerichten für Arbeitssachen gemäß §§ 2 ff ArbGG u. a. zuständig für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten zwischen

Arbeitnehmern/-innen bzw. Auszubildenden/ Umschülern und Arbeitgebern/-innen
- aus dem Arbeitsverhältnis
- über das Bestehen oder Nichtbestehen eines Arbeitsverhältnisses
- aus Verhandlungen über die Eingehung eines Arbeitsverhältnisses und aus dessen Nachwirkungen
- aus unerlaubten Handlungen, soweit diese mit dem Arbeitsverhältnis im Zusammenhang stehen.


Welche Kosten entstehen beim Arbeitsgericht?

In der ersten Instanz trägt jede Partei die Kosten des eigenen Anwalts, egal wie das Arbeitsgerichtsverfahren ausgeht. Grundsätzlich entstehen bei der Durchführung eines erstinstanzlichen Arbeitsgerichtsverfahrens in Deutschland Gerichtskosten (§ 1 Abs. 2 Nr. 4 GKG), weil das nach dem Gerichtskostengesetz auch vor den Gerichten für Arbeitssachen nach dem Arbeitsgerichtsgesetz anzuwenden ist. Diese hat derjenige zu tragen, der im Rechtsstreit unterliegt, bzw. im ArbG-Verfahren derjenige, der die Kosten vom Gericht auferlegt bekommt. Wird das Verfahren in erster Instanz durch einen Vergleich beendet, entfallen die Gerichtskosten. Erhoben werden dann nur noch gerichtliche Auslagen (Zustellungkosten, Zeugengebühren, Sachverständigenkosten). 


Die Kosten des Rechtsanwalts trägt bei arbeitsgerichtlichen Streitigkeiten bis zum Abschluss der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht die jeweilige Partei selbst. Dies gilt auch dann, wenn diese Partei den Prozess gewinnt! Erst im Verfahren vor dem Landesarbeitsgericht und Bundesarbeitsgericht trägt der Verlierer des Rechtsstreits die Kosten für die anwaltliche Vertretung des Gegeners (vgl. § 12a ArbGG). Wie oben dargelegt, ist eine anwaltliche Vertretung nicht erforderlich, weil man sich im Arbeitsgerichtsverfahren auch selbst vertreten kann (§ 11 Abs. 1 S. 1 ArbGG). Es besteht vor dem Arbeitsgericht kein Vertretungszwang wie im Verfahren vor den Landesarbeitsgerichten (vgl. § 78 Abs. 1 ZPO).

 Die Gerichtsgebühren sind im Arbeitsgerichtsverfahren niedriger als vor der Zivilgerichtsbarkeit. Häufig werden Verfahren vor dem Arbeitsgericht mit einem Vergleich beendet, so dass diese Kosten ganz entfallen. Bei einem Urteil richtet sich die Höhe der von der unterlegenen Partei zu tragenden Gerichtsgebühr (wie immer) nach dem Streitwert. Neben der Gerichtsgebühr sind dem Gericht auch Auslagen für Zeugenentschädigungen, Zustellungskosten etc. zu erstatten, welche ebenfalls die unterlegene Partei trägt. Diese können im Einzelfall die Höhe der Gerichtsgebühren erreichen oder übersteigen.